Thomas Wenter

Biografie

1981: Thomas zeigt vielfältige musikalische Begabung, er probiert´s am Schlagzeug und genießt Unterricht an der Musikschule in seinem Heimatort. Der talentierte Dreizehnjährige darf bereits 1984 in der Jugendkapelle mitwirken. Er nimmt zukünftig auch gerne an Jungbläserwochen teil. Nach und nach erwirbt er die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold.

Nicht von ungefähr kommt auch seine Berufung in das Jugendorchester des Landes, ebenso wird er aktives Mitglied der Musikkapelle Naturns. Häufig gefragt ist er als Schlagzeuger auch als Aushilfe bei Konzerten verschiedener Dorfkapellen. Neben seinem ausgesprochen musikalischen Talent darf für seinen Werdegang natürlich auch sein Vater Hermann nicht unerwähnt bleiben. Vater Hermann, der begeisterte Musiker und Volkstumsliebhaber und damaliger Bezirksobmann des Landes, lässt seinem Buben von Kindheit an die bestmögliche Förderung zukommen. Auch habe er niemals Kosten gescheut, wenn es darum ging, dem Thomas ein Instrument zu besorgen.

Zwischenzeitlich absolviert Thomas die Tischlerlehre und geht diesem Beruf sechs Jahre lang nach. Daraufhin wird er Vertreter für Werkzeug und Montagematerialien. In dieser Zeit unterrichtet er ein Jahr lang gleichzeitig Schlagzeug an der Mittelschule Schlanders in einer Klasse mit musikalischer Ausrichtung. Dabei wird ihm bewusst, dass die beiden Tätigkeiten nebeneinander nur schwer zu vereinbaren sind.

Im bekannten Naturnser Kirchenchor wirkt Thomas ebenfalls mit, besonders an bestimmten kirchlichen Feiertagen und Großereignissen ist er gefragt. Durch den Kirchenchor bietet sich ihm auch die Gelegenheit hie und wieder im Ausland zu musizieren. Zu dieser Zeit konnte er noch wohl nicht ahnen, wie oft er noch als Unterhaltungsmusiker im Ausland sein würde.

Zufälle spielen im Leben oft eine besondere Rolle! Thomas trifft z.B. bei den Jungbläserwochen im Schnalstal seinen späteren Musikkameraden Kurt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb. Zu diesem Zeitpunkt aber ahnen sie noch nichts von einer späteren gemeinsamen Karriere. Ebenso trifft es sich, dass sie einige Jahre später beim Militär in Bozen zufällig wieder zusammenkommen und gemeinsam in der Militärkapelle mitwirken dürfen. 1997 beim Apfelfest in Naturns war es dann soweit. Kurt und Thomas sind wieder einmal beisammen. Kurt spricht Thomas konkret über ein Mitwirken bei den Südtiroler Spitzbuam an. Thomas, den Allrounder, hält auch die Tatsache, dass er nun auch noch auf dem Bariton lernen soll, nicht davon ab, das Angebot anzunehmen. Nun beginnt die Zeit des fleißigen Übens und Lernens auf einem weiteren Instrument. Kurt war ihm dabei eine große Stütze. 1998 nach eineinhalb Jahren dann um Silvester der erste Auftritt mit den Spitzbuam!

Die Auftritte, Veranstaltungen, Fernsehaufnahmen u.a. nehmen zu, die Entscheidung das Musizieren als Hauptbeschäftigung zu pflegen wird unabwendbar.

Band

Original Südtiroler Spitzbuam